Einzelführung Tiefbunker Steintowall
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Ein Atombunker unterm Hauptbahnhof Hamburg? Auf dieser Tour führen wir Sie durch die Geschichte des Tiefbunkers am Steintorwall, direkt neben dem Hamburger Hauptbahnhof.

  • Originalgetreuer Tiefbunker aus dem Kalten Krieg
  • Gebaut im zweiten Weltkrieg
  • Umgebaut in den 60er Jahren
Nicht enthalten

Eventuelle Parkgebühren oder Nahverkehr ist nicht enthalten.

Zugang zu einer Toiletten

Mitzubringen

Bestellbestätigung von Regiondo in Papierform oder online per Smartphone

TeilnehmerAufgrund der baulichen Begebenheiten sind unsere Touren auf eine Anzahl von 30 Personen begrenzt.
Wichtige Informationen

In der Nähe der Anlage stehen meistens kaum freie Parkplätze zur Verfügung - kommen Sie daher am besten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu uns. Bitte beachten Sie unbedingt die wichtigen Hinweise zu unseren Führungen und denken Sie daran, dass die Temperatur im Bunker - Sommer wie Winter - immer um etwa 12°C herum liegt und wählen Sie passende Kleidung für Ihren Besuch.Das Mindestalter von 12 Jahren ist zu beachten.Es stehen keine Toiletten in der Anlage zut Verfügung, bitte die im Hauptbahnhof verwenden.

Veranstaltungsort

Aufgrund von Bauarbeiten ist der beschriebene Eingang in den Bunker nicht immer zu erreichen, daher ist der temporäre Treffpunkt für die Besucher, vor der Bushaltestelle HBF/Spitalerstraße.
Tiefbunker Steintorwall
Steintorwall 20, 20095 Hamburg, Deutschland
Hauptbahnhof Hamburg

Angeboten von

Hamburger Unterwelten e.V.
- Hamburg
(143)

Weitere Informationen

Inhalt der Tour:

Ein Atombunker unterm Hauptbahnhof Hamburg? Auf dieser Tour führen wir Sie durch die Geschichte des Tiefbunkers am Steintorwall, direkt neben dem Hamburger Hauptbahnhof. Diese dreistöckige, unterirdische Anlage wurde in den Jahren 1941-1944 als Luftschutzbunker hauptsächlich für durchreisende Bahngäste erbaut. Der Bunker ist beinahe doppelt so groß wie der nahe gelegene Tiefbunker unter dem Hachmannplatz und sollte hinter seinen bis zu 3,75m starken Betonwänden damals 2.460 Menschen Schutz vor Luftangriffen bieten. Nur wenige Bunker Hamburgs konnten so viele Menschen auf einmal aufnehmen.

Nach dem Krieg fiel das Bauwerk zunächst in einen Dornröschenschlaf. Aufgrund der Nähe zum Hauptbahnhof und der damit verbundenen Gefahren für diesen war eine Sprengung oder ein Abbruch des Bunkers nicht möglich. Erst nach der Verhärtung der Fronten im „Kalten Krieg“ entsann man sich der alten Bunker und versuchte, diese wieder für die Bevölkerung als Schutzraum nutzbar zu machen. Im Jahr 1965 begannen auch am Steintorwall die Bauarbeiten, moderne Drucktüren, Lüftungs-, Filter-, Notstrom- und andere Versorgungsanlagen wurden eingebaut. Ende 1969 wurde die Zivilschutzanlage Steintorwall, nun ausgestattet mit 2.702 Schutzplätzen, abgenommen und an die Behörden übergeben. Noch heute ist diese Anlage als Schutzraum für den Katastrophenfall vorgesehen und der derzeit größte, nach dem zweiten Weltkrieg wiederinstandgesetzte Tiefbunker in Hamburg.

Die geführte Besichtigung leitet den Besucher durch viele der über 150 Räume auf insgesamt mehr als 2.700 Quadratmeter Fläche. Auf dem Weg durch die bis zu achtzig Meter langen Gänge erfahren Sie viel Wissenswertes über die Geschichte dieses Bunkers, des Zweiten Weltkriegs und des „Kalten Krieges“ in Hamburg. Sie betreten das Bauwerk auf dem gleichen Weg, der auch als Eingang für den Ernstfall vorgesehen wäre. Im Inneren zeigen und erläutern wir Ihnen neben der Historie auch die Funktionsweise des Bauwerks und seiner technischen Anlagen.

ab
8,00 €
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Verfügbarkeit: Ausverkauft